29.9. Allerletzte Bilder ;)

Vergessen: ;))

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Underberg-Spass mit gro.

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Geocaching

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Susan und Allan

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;))
Gute Nacht jetzt aber!  😉

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29.9. Bilder León Tag 3 und Burgos

Ein letztes Abschiedsbild mit Freunden

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Mit Susan am Bus 😉

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In burgos entdecke ich wenigstens schon mal hübsche Kneipen

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Ha endlich schaffe ich es in die Kathedrale!

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Auch nett.

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Prachtvoll: der Altaraufsatz von Gil de Siloe.
Details:

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Weiter durch die riesige Kirche.

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Ein Pilger!

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Wird mir zu krass.  Alles so übergroß.

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Letzter Blick auf die Kathedrale von burgos.
Auf nach León ins nette Zimmer. Rucksack packen. Morgen (heute) gibt’s wieder deutsches Cerveza 😉 lecker 😉 Bis später, ihr lieben!
Schlaft gut. Mein Bus geht um 5.20 ;))
Buenas noches auch an meine Pilger – ihr schafft das!
Wink
Iris
Süße träume.

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Nacht!  😉
Iris

28.9. León Bilder Tag 2 – unterwegs mit Freunden

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Los geht’s an der Kathedrale. ..

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.. nach der widerlichen Tasse Schokolade.

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Susan wollte unbedingt nochmal geocachen. Und sie hat das feeling dafür (auch wenn sie die kotze und den hundeschiss, was sie zufällig fand, dann doch nicht so unbedingt angesprochen haben ;))

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Ron und cathy treffe ich an meinem letzten Tag auch noch – wie schön!

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Susan ist von der Einrichtung des Cafés begeistert 🙂

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Is aber auch Hübsch hier 😉

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Großes Bier Bitte 🙂

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Gruselige Pizza gibt’s auch noch 😉

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Ansonsten geht es eher ruhig zu.

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Gute Nacht León.  Ein letzter morgen wartet hier noch auf mich 😉

29.9. Leon und Burgos

So.  Der letzte Tag mit meinen neuen Freunden, die ich diesmal treffen durfte,  beginnt erneut sehr früh und zwar gehen 7. Um 11.15 Uhr geht erst mein Bus nach burgos.  Ich will noch einen letzten Versuch starten, in die Kathedrale hinein zu kommen und diese Stadt zu mögen.
Nach einer heißen Dusche und langsamer Packerei klopfen susan und ich gegen 8.15 an lyn und allans Tür. Sind schon schon wach – abgesehen davon, dass Allan noch im Bett liegt 😉
Gerne begleiten Sie uns zum Frühstück. Wir treffen uns an der Rezeption, wo susan und ich noch unsere jeweils 3o Euro für 2 Übernachtungen in León während des Festivals San Froilan zahlen. Nicht schlecht. Allan und lyn ziehen heute ins Parador um, das außerhalb des Zentrums liegt und 50 Dollar pro Tag pro Nase kostet. Darauf haben sie eher weniger Lust, denn das kleine Hostal in der Innenstadt gefällt Ihnen auch 😉 Susan bucht noch eine Nacht für sich und zieht erst morgen weiter.
Wir gehen im Lokal gegenüber frühstücken. Wir essen kleine Baguettes mit Schinken und Käse, Tortilla und Kuchen (ich sage ja das Frühstück ist beschissen hier ;)) und trinken 7 Tassen Kaffee und 1 Orangensaft. Allan lädt uns ein und ist sehr erstaunt, dass er für den ganzen Kram nur 7 Euro zahlen muss. Hier werden die 3 wohl morgen auch frühstücken gehen ;))
Lynn und Alan unterschreiben auf meiner Muschel und ich schenke lynn mein letztes Armband. Nach Australien und Kanada muss ich auf jeden Fall demnächst auch mal fliegen 😉
Susan drückt mir dann ihr Armband aus Silber mit einem silbernen MuschelAnhänger in die Hand. Sie trägt es seit zwei Jahren – immer in Vorfreude auf den camino. Erst will ich es nicht annehmen, aber die andren sind sich einig, dass ich es annehmen muss. Also tu ich es dann doch irgendwann 🙂 ein paar alberne Fotos machen wir noch und dann verschwinde ich mit Susan in Richtung Busbahnhof, dem sie möchte unbedingt winken grins.
(Zur Erinnerung nur für mich: i dont give a rats ass – sagen Australier gern. Hab ich gestern gelernt ;)). Susan übt nochmal „scheis-bayern!“ Und Fan fährt mein Bus auch schon. Bye Bye León. Und ihr andren: seht zu dass ihr gut in santiago ankommt!

Burgos sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich mag die Stadt nicht. Aber ich will die Kathedrale sehen, einen Pullover und ein shirt kaufen. Mal sehen ob ich diesmal in die Kathedrale komme. Als ich in die Stadt hineinlaufe, bin ich sofort ein wenig milder gestimmt, als ich Einen Akkordeonspieler höre. Ich lasse die Kathedrale erstmal links liegen und gehe in die Gegend mit den vielen Geschäften, in der ich bisher noch nicht wahr. Und siehe da: hier ist burgos sogar Hübsch. Als eine zweite Akkordeonfrau dann plötzlich „my way“ von Frank Sinatra spielt (der Song lief in meinem Kopf als ich in santiago angekommen bin) und mich auch noch anlächelt, bin ich vollends versöhnt mit burgos. Ich werde sogar in die Kathedrale gelassen. Auch wenn ich sie nicht halb so schön wie jene in León finde, ist es doch ein netter Abschluss.
Am Busbahnhof (ich hab zwei Shirts kaufen können, die Pullover gab es leider nicht) hat mein Bus dann eine halbe Stunde Verspätung. Ich komme mit einer kleinen weisshaarigen Pilgerin aus Kanada ins Gespräch, die auf dem Weg nach León ist. Sie ist megalieb und verspricht mir, susan zu grüßen, falls sie sie sieht. Es würde mich nicht wundern, wenn sie sie tatsächlich träfe.  :))
Nun fahre ich in Richtung bilbao. Es nieselt immer wieder, ich habe zum dritten Mal unglaubliches Glück mit dem Wetter gehabt. Ich weiß nicht, ob und wann ich wieder ein Pilger auf dem Camino sein werde. Doch dieser Weg wird immer Einfluß auf mein Leben haben. Er hat mir gezeigt, dass ich ziemlich viel schaffen kann, wenn ich an mich glaube. Er hat mir ändert auch gezeigt, dass es nicht schaden kann, an und an Auch mal anderen Menschen zu vertrauen und sich auf sie zu verlassen. Man muss sich nicht immer allein durchboxen. Und wenn man sich auf Neues einlässt, offen ist für neue Erfahrungen, dann wird man oft mit ganz erstaunlichen Begegnungen belohnt. Das heißt nicht, dass man blauäugig durch die Gegend laufen soll. Im Gegenteil: das Bauchgefuehl ist eine nicht zu unterschätzende Kraft. Und ich werde in Zukunft häufiger darauf hören.
Auf bald,  Camino de Santiago.
Ich bin sicher: wir werden uns wiedersehen.

An alle Mitleser: Buen Camino!
Genießt jeden Tag. Seid offen für Schöne Dinge und ärgert euch nicht zu sehr über Kleinigkeiten. Das ist verlorene Zeit. Und aus der Zeit, die man hat,  sollte man ja bekanntlich das Beste machen,  nicht wahr?  😉
Alles Liebe.
Iris

Es waren fantastische 930 Kilometer durch Spanien. Danke dafür! 

28.9. León Tag 2

Pünktlich um viertel vor sieben bin ich wach – obwohl keine Rucksäcke gepackt werden und auch niemand mit Taschenlampen herumwedelt.
Es ist kalt in León- saukalt. Ich beschließe, die halb kaputte Fleecejacke wieder aus dem Müll zu fischen. Noch war ich nicht shoppen, daher hab ich keinen hübschen Camino-Pulli, den ich stattdessen tragen könnte. Muss ich in burgos kaufen – in León finde ich nichts. Nur León-Souvenirs.
Susan und ich suchen ein Café zum frühstücken, finden eine Hotelbar und denken uns, dass es bestimmt gut schmeckt hier. Vorher kaufen wir noch Cathy und Ron in die Arme. Er hat in meiner ersten Herberge mit David Gitarre gespielt. Leider geht’s ihm nicht gut, Er hat Probleme mit einem eingeklemmten Nerv und humpelt. Ich hoffe, sie können weiterlaufen. Wir verabreden uns zum Abendessen.
Im Café bestelle ich heiße Schokolade, was in allen Ländern Kakao bedeutet. Nur in spanien nicht. Da bekommt man geschmolzene Schokolade in einer Tasse mit löffel. Gruselig.
Nach nem ziemlich beschissenen Frühstück gehen wir auf souvenir- und Cache-Suche. Beides verläuft nicht sehr erfolgreich. Dafür ist das Festival wieder im Gange. Junge Männer tragen riesige bunte Fahnen durch die Gassen. Musik erklingt und Kinder sind herausgeputzt worden. Unglaublich viele Menschen sind unterwegs und sogar das Fernsehen filmt das Spektakel. Lynn und Alan tauchen auch auf. Sie kriegen das Zimmer neben uns. Ich streife ein wenig allein durch die Stadt und bestaune die riesigen wunderschönen Buntglasfenster in der Kathedrale. Beeindruckend.
Lediglich die vielen Menschen und die heiße Sonne Nerven mich heute ein bisschen. 😉
Ich bestelle einen Tisch bei einem kleinen Italiener an der Kathedrale für 18 uhr für 6 Personen. Erst klappt das, aber dann fällt dem Mädel ein, dass der Laden ja erst schließt und dann wieder um 20 Uhr öffnet. Ok. Also 20 Uhr.
Gegen sechs treffe ich Alan lynn susan kathy und Ron an der Kathedrale und wir trinken zwei Bier in einem der süßen Cafés. abschließend geht’s nach Viel Gelächter weiter zum Restaurant, das jedoch immer noch geschlossen ist. Um kurz nach 8 trudeln die beiden Bedienungen auch mal ein, lassen uns aber vor der geöffneten Tür im regen (!) Stehen, weil sie erstmal den Boden wischen möchten. Auch auf das klo dürfen wir nur nach minutenlanger Bettelei. Plötzlich soll das Lokal auch angeblich erst um halb 9 geöffnet sein. Um 5 vor halb 9 fällt den Mädels ein, dass es noch weitete 15 Minuten dauern könnte, bis wir reinduerfen. Kathy wird das zu blöd und sie quatscht auf die Mädels ein. Kurz darauf werden wir in das zweite lokal der Mädels gleich um die Ecke verfrachtet. Die Pizza die nun folgt, war die ganze Warterei dann leider nicht wert. Lynn hat das wohl geahnt den Sie ist schon vor dem Essen mit Magenpeoblemen im Hotel verschwunden.
Nach dem Essen verabschiede ich mich von kathy und Ron. Ich wünsche Ihnen von Herzen dass sie weiterziehen können. Alan susan und ich verschwinden unter Viel albernem Gelaber auch zum Hotel. Bin hundemuede. Morgen geht’s nach burgos und bilbao.
Fotos folgen.
Gute Nacht :))
Iris
Wink