26.9. El burgo ranero – mansilla de las mullas 19km

Um 3 liege ich wach im Bett und kann nicht mehr pennen. Ich versuche mein Hotel vom letzten Jahr in León zu buchen (die Stadt scheint mich zu beschäftigen) und verschicke Mailanfragen.
Gegen halb sieben werde ich wieder wach und gegen halb acht sitzen susan und ich im Cafe und essen zur Abwechslung tostadas. Schmeckt sogar. Sollte es auch, dem Bis zum ersten stopp sind es 12.5 Kilometer.
Die Strecke führt wieder neben einer Landstraße her und es ist unglaublich kalt. Susan lernt weiter Deutsch und mittlerweile auch spanisch, da sie Schiss davor hat, ab sofort selbst ein bett zu reservieren.
Nach mehreren kurzen Stopps erreichen wir gegen halb 1 unser mittagsziel.
Es gibt furchtbare makkaroni. Aber sie geben Kraft für die nächsten 6.5 Kilometer nach Mansilla de las Mulas.
Kurz vorher treffen wir ein Trio mit dem susan anfangs gelaufen ist. Nur der Vater scheint ok zu sein. Bei Ricky, dem so genannten Sohn, habe ich jedenfalls kein verlangen, mit ihm ein Bier zu trinken. Wir beschließen spontan, nicht in der privaten sondern in der städtischen Herberge zu leben, um dem trio zu entgehen. Unsympathische Leute.
In der städtischen Herberge empfängt uns Lara. Und aus dem Bauch heraus grüße ich sie von Ken aus el burgo, der mir erzählt hat, er stünde auf Laras schwarzer Liste – darauf stünden allerdings nur Leute die Lara mag. Auf meine Intention zu hören, war gut. Wir werden zu unserer Verblüffung in das private Doppelzimmer der freiwilligen Helfer geführt, die normalerweise hier arbeiten. Mit eigenem Schlüssel und Bad und Balkon. Für 5 Euro pro Nase. Hier werde ich demnächst mal hospitalera sein. Im Innenhof haben überall Topfblumen und der Begrüßungsraum ist mit Millionen Fotos geschmückt. Lara hat etwa mein alter und hat nen Guten Sinn für Humor.
Wir sehen uns die hübsche kleine Stadt an, schieben uns durch Supermärkte und Gassen, während unsere Wäsche in der Maschine ist. Zurück im Innenhof warten wir auf die Klamotten und gehen anschließend etwas essen. Im tv laufen spanische Nachrichten (Sextaeter aus Haft entflohen undv irgendwas über Ronaldo, der wohl nach Manchester wechseln will) sowie ein Bericht ist das spanische big brother (gran hermano) und ein Unwetter sowie eine schräge Gameshow mit ner echten Ziege. Seltsam.
Morgen werde ich in León ankommen wo Alles begann. Mein letzter Stempel dieser insgesamt 930 Kilometer wird derselbe sein den ich damals bekommen habe. Seltsam.
Mal sehen was das gibt. Ich freue mich auf die Stadt;  lynn und Alan werden Sonntag da sein und wir werden alle gemeinsam essen und ein Bierchen trinken. Und Montag geht es dann nach Bilbao.
Wuenscht mit Schöne 20 Kilometer bis León ;))
Mehr gibt’s morgen.
Dicken Kuss
Wink. Iris
Als tutti 🙂
Umaermel

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