27.9. Mansilla de las mulas – León (20 km inklusive hotelsuche – insgesamt 262 km)

Die Nacht in der Municipal-Herberge in Mansilla War erholsam. Zwar hören wir, wie die anderen aufstehen, aber sie latschen nicht direkt am  Bett vorbei weil wir ja das Privatzimmer haben.
Gemütlich machen wir uns nach dem packen auf den Weg zum Café um zu frühstücken.
Tostadas und Kaffee stehen Wie immer auf dem Plan. Susan und ich lassen uns Zeit, den heute laufen wir in León ein und das Hotelzimmer ist zwischen 4 und 5 erst zu haben. Bis León sind es noch ungefähr 19.5 km.
Der erste Halt in einer Herberge mit pool beinhaltet auch eine reizende Begegnung mit zwei allen Damen die dort arbeiten. Irgendwann kommt eine jüngere Frau mit Kind hinzu, das herzallerliebst beturtelt wird. Sofia heißt die Kleine und durch Ihre Oma wünscht sie uns einen weiteren „buen camino“. Susan wird diese aufmunternden Worte noch länger brauchen als ich. Leon ist für mich heute das Ende einer spannenden rund 930 Kilometer langen Reise,  die ziemlich genau vor einem Jahr begonnen hat. Und zwar sogar im selben Hotel wie damals – im hostal san martin.
Der Weg nach León steigt ein wenig an und die letzten kleinen Hügel wollen bezwungen werden. Ein stopp in einer kleinen Stadt beschert mir noch einmal tortilla. Anschließend können wir bald einen ersten Blick auf León, die majestätische Stadt der Löwen, erhaschen. Die Kathedrale wiederzusehen ist unglaublich.
Durch Gewerbegebiet geht es weiter, bis wir endlich die quirlige Altstadt erreichen. Ich traue meinen Augen kaum: dasselbe Festival mit Musik und tanzenden Menschen in trachten, das mich im letzten Jahr empfangen hat, begrüßt mich ein weiteres mal. Ich bin überwältigt.
Ziemlich schnell finde ich das Hostal wieder und eine heiße ewig lange Dusche ist meine Belohnung für das erreichen meines persönlichen Ziels, von dem ich noch nicht genau weiß, was es letztendlich für mich bedeutet. Ich weiß nur: ich fühle mich gut.
Nach dem Einleben erforschen Susan und ich die überfüllte Stadt. War es nachmittags noch 27 Grad warm, wird es nun kaelter und windiger. Wir finden endlich den bin susan heiß ersehnten geocache und sie hat Spaß Wie Bolle. Das beste aber ist eigentlich etwas schlechtes: ein Siegermenue bei Burgerking 🙂 zwiebelringe Pommes und chicken burger mit coke. Wow :)))
Dann beginnt es zu regnen als wir nach dem Schlendern durch Läden und dem Kauf meiner bustickets nach burgos und bilbao (wo ich ein drittes und letztes mal versuchen werde, in die dumme Kathedrale zu kommen) den zweiten geocache ansteuern. Drei junge Kids spielen in der Nähe und quatschen und irgendwann an. Adrian ist 12, seine Schwester Paula 8 und ihr Kumpel 14. In Einem Mix aus spanisch und Englisch erfahren wir, dass das Festival noch ein paar Tage dauert und morgen gegen 5 so etwas wie eine Pferdeparade in der Stadt sein soll. Na mal sehen. Die Kids sind lustig und erzählen begeistert, dass sie gerne Ohren und Zungen von Schweinen Essen. Baeh.
Als es richtig zu plaestern beginnt, suchen wir endlich unser Hotel. In strömendem Regen kommen wir verfroren an. Meine Socken mit löchern wandern in den Müll und ich texte alan und lynn, dass ich Ihnen für morgen ein Doppelzimmer gebucht habe. Reunion auf dem Camino. Juchu. Cathy und Ron werden morgen eventuell auch hier sein. 😉
Nun bin ich hundemuede und penne erstmal lang.
Dicken Kuss.  mehr später. Muß erst ausruhen ;))

Hab euch lieb.

Ps: ich hab es tatsächlich geschafft. Megafreu.
Bis morgen.
Wink
Iris

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